Document authenticated deployment

This commit is contained in:
Julian Appel 2026-09-28 22:42:11 +02:00
parent 847f4e9493
commit 3670f02ccd
9 changed files with 97 additions and 20 deletions

View file

@ -16,10 +16,10 @@ und macOS keine inotify-Events durchreichen; das kostet dauerhaft CPU, auch
ohne Benutzeraktivität. Dieser Stack gehört deshalb nur auf einen
Entwicklungsrechner.
Beide Stacks enthalten weder TLS, Authentifizierung, einen vorgeschalteten
Reverse Proxy noch ein zentral betriebenes Datenbanksystem. Die oben genannten
Container-Schutzmaßnahmen ersetzen diese Funktionen nicht. Der Stack darf
deshalb nicht öffentlich erreichbar gemacht werden.
Beide Stacks enthalten Anmeldung mit festen Rollen, aber weder TLS, einen
vorgeschalteten Reverse Proxy noch ein zentral betriebenes Datenbanksystem.
Passwörter und Session-Cookies werden bei reinem HTTP unverschlüsselt
übertragen. Der Stack darf deshalb nicht öffentlich erreichbar gemacht werden.
## Topologie
@ -29,9 +29,10 @@ deshalb nicht öffentlich erreichbar gemacht werden.
| Express API | 3000 | nicht veröffentlicht (Server) / `127.0.0.1:3000` (Dev) | `GET /health` | `./data:/app/data` |
| SQLite | Datei | – | Integritäts-/FK-Prüfung via Backup und Skript | `data/leistungsbilanz.db` |
Die Express-API wird im Server-Stack nicht mehr auf dem Host veröffentlicht
(`expose` statt `ports`). Sie hat keine Authentifizierung; jeder, der sie
erreicht, kann jedes Projekt lesen und ändern. Erreichbar ist sie nur aus dem
Die Express-API wird im Server-Stack nicht auf dem Host veröffentlicht
(`expose` statt `ports`). Alle fachlichen API-Routen verlangen eine aktive
Session; Schreibzugriffe zusätzlich den Anwendungsheader
`X-Leistungsbilanz-Request: 1`. Erreichbar ist die API nur aus dem
Compose-Netz, praktisch also über den Next.js-Rewrite. Im Entwicklungs-Stack
hängen beide Ports am Loopback und sind nicht aus dem LAN erreichbar.
@ -72,6 +73,26 @@ Verwendete Umgebungsvariablen:
JSON-Loggers (`error`, `warn`, `info`, `verbose`, `debug`), Standard `info`.
Setzbar über eine `.env`-Datei neben `compose.yaml` oder
`LOG_LEVEL=verbose docker compose up`.
- `AUTH_BOOTSTRAP_USERNAME` und `AUTH_BOOTSTRAP_PASSWORT` – erzeugen nur bei
leerer Benutzertabelle den ersten Administrator; das Startpasswort hat
mindestens 12 Zeichen.
- `AUTH_SESSION_HOURS` – Inaktivitätsgrenze einer Session, Standard 12 Stunden.
- `AUTH_SESSION_MAX_DAYS` – absolute Session-Laufzeit, Standard 7 Tage.
- `COOKIE_SECURE` – hinter HTTPS `true`; beim direkten HTTP-Zugriff im LAN
`false`, da Browser das Cookie sonst nicht speichern.
Vor dem ersten Start müssen mindestens die Bootstrap-Werte in einer lokalen,
nicht versionierten `.env` neben `compose.yaml` gesetzt werden:
```dotenv
AUTH_BOOTSTRAP_USERNAME=admin
AUTH_BOOTSTRAP_PASSWORT=<eigenes Startpasswort mit mindestens 12 Zeichen>
```
Nach dem ersten erfolgreichen Start werden diese Werte ignoriert, solange
mindestens ein Benutzer existiert. Weitere Zugänge legt ein Administrator in
**Config → Benutzer** an. Details stehen in
[Anmeldung und Benutzerverwaltung](authentication.md).
Beim API-Start laufen zuerst die Migrationen und die Schemaprüfung
(`scripts/run-migrations.js` und `scripts/db-verify-circuit-schema.js`, im
@ -137,7 +158,8 @@ bleibt `sh` der Vordergrundprozess, und `SIGTERM` erreicht Node nie.
Vor einer produktiven Installation werden mindestens benötigt:
- TLS-Termination und Reverse Proxy
- Authentifizierung, Autorisierung und Benutzer-/Rollenmodell
- zentraler Identitätsanbieter oder eine feinere Rechte-Matrix, falls die zwei
festen Rollen später nicht ausreichen
- definierte Secrets- und Konfigurationsverwaltung
- persistenter, gesicherter Datenbankbetrieb
- kontrollierter einmaliger Migrationsschritt vor dem API-Rollout