compose.yaml overrode the image's own entrypoint to start "tsx watch" and "next dev" with CHOKIDAR_USEPOLLING and WATCHPACK_POLLING enabled. The built dist/ and .next from the image were never used, and the polling watchers kept both containers busy around the clock whether or not anyone used the application. Split the two use cases: compose.yaml now runs node dist/server/index.js and next start with no source mounts and no watchers, and the watching setup moves to compose.dev.yaml. next build writes the rewrite destinations from next.config.mjs into .next/routes-manifest.json, so next start cannot pick up API_INTERNAL_URL at runtime the way next dev does. Pass it as a build argument. Give the web container its own probe. The healthcheck hit "/", which redirects to "/projects", and fetch follows redirects, so every probe rendered two pages every five seconds. "/health" could not serve as the probe because next.config.mjs rewrites it to the API. Add "/web-health" as a route handler, exclude it from the proxy matcher, and relax both intervals to 30s. Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
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Deployment und Betrieb
Aktueller Status
Es gibt zwei Compose-Stacks.
compose.yaml startet den gebauten Stand: node dist/server/index.js und
next start, ohne Quellcode-Mounts und ohne Datei-Watcher. Das ist der Stack
für einen Server.
compose.dev.yaml startet tsx watch und next dev und bindet Quellcode vom
Host ein. Die Watcher laufen im Polling-Modus, weil Bind-Mounts unter Windows
und macOS keine inotify-Events durchreichen; das kostet dauerhaft CPU, auch
ohne Benutzeraktivität. Dieser Stack gehört deshalb nur auf einen
Entwicklungsrechner.
Beides enthält weder TLS, Authentifizierung, Reverse Proxy, Prozesshärtung noch ein zentral betriebenes Datenbanksystem. Der Stack darf deshalb nicht öffentlich erreichbar gemacht werden.
Topologie
| Komponente | Port | Healthcheck | Persistenz |
|---|---|---|---|
| Next.js Web | 3001 | GET /web-health |
keine |
| Express API | 3000 | GET /health |
./data:/app/data |
| SQLite | Datei | Integritäts-/FK-Prüfung via Backup und Skript | data/leistungsbilanz.db |
Verwendete Umgebungsvariablen:
PORT– API-Port, Standard3000API_INTERNAL_URL– internes API-Ziel des Next.js-Rewrites, im Compose-Netzhttp://api:3000NEXT_TELEMETRY_DISABLED=1CHOKIDAR_USEPOLLING=trueundWATCHPACK_POLLING=true– nur incompose.dev.yaml, für Dateibeobachtung über Bind-Mounts hinwegLOG_LEVEL– steuert für beide Dienste die Ausgabestufe des strukturierten JSON-Loggers (error,warn,info,verbose,debug), Standardinfo. Setzbar über eine.env-Datei nebencompose.yamloderLOG_LEVEL=verbose docker compose up.
Beim API-Start laufen zuerst die Migrationen und die Schemaprüfung
(scripts/run-migrations.js und scripts/db-verify-circuit-schema.js, im
Entwicklungsstack über npm run db:migrate und
npm run db:verify:circuit-schema).
API_INTERNAL_URL wirkt für next start zur Build-Zeit: next build
schreibt die Rewrite-Ziele aus next.config.mjs fest in
.next/routes-manifest.json. compose.yaml reicht den Wert deshalb als
Build-Argument an das Image durch, nicht nur als Laufzeit-Variable.
Logging
Beide Dienste schreiben strukturierte, einzeilige JSON-Log-Zeilen nach
stdout/stderr (docker compose logs --follow). Jede Zeile enthält
timestamp, level, scope und message. compose.yaml konfiguriert für
beide Dienste den json-file-Treiber mit Rotation (max-size: 20m,
max-file: 10, also bis zu 200 MB je Dienst); ohne diese Einstellung würde
Docker mit der Standardkonfiguration unbegrenzt in eine einzelne Datei unter
/var/lib/docker/containers/<container-id>/ schreiben. Die Logs überleben
einen Container-Neustart (docker compose restart), aber nicht das Entfernen
des Containers (docker compose down gefolgt von up erzeugt neue
Container und damit neue, leere Logdateien); für ein echtes Langzeitarchiv
über Rebuilds hinweg müssten die Zeilen zusätzlich in eine Datei im
gemounteten ./data-Verzeichnis oder an ein externes Log-System geschrieben
werden. Die Express-API protokolliert
jede abgeschlossene Anfrage (Methode, Pfad, Status, Dauer; /health wird
nicht mitgeloggt) sowie unbehandelte Exceptions/Promise-Rejections. Das
Next.js-Frontend protokolliert Seitenanfragen (Navigation) über
src/proxy.ts und unbehandelte Fehler über src/instrumentation.ts.
Beide Prozesse schreiben zusätzlich alle fünf Minuten einen verbose-Heartbeat
mit Laufzeit und Speicherverbrauch – nützlich, um Speicherlecks oder Hänger vor
einem 502 über einen längeren Zeitraum nachzuvollziehen. Für die Detailsuche
LOG_LEVEL=debug setzen; das protokolliert zusätzlich den Start jeder
API-Anfrage und macht damit hängende (nie abgeschlossene) Requests sichtbar.
Ein close-Ereignis ohne vorheriges finish wird als request aborted before response finished (warn) geloggt und zeigt damit vom Client oder einem
vorgeschalteten Proxy abgebrochene Verbindungen.
Eine unbehandelte Exception oder Promise-Rejection wird geloggt und beendet
den jeweiligen Prozess anschließend bewusst (process.exit(1)), statt in
einem unbekannten Zustand weiterzulaufen. Beide Dienste laufen deshalb mit
restart: unless-stopped, damit Docker sie danach automatisch neu startet;
ohne diese Policy würde ein Crash den Dienst dauerhaft unerreichbar lassen.
Voraussetzungen für ein späteres Produktionssetup
Vor einer produktiven Installation werden mindestens benötigt:
- reproduzierbare Produktionsimages und ein Next.js-Produktionsstartskript
- TLS-Termination und Reverse Proxy
- Authentifizierung, Autorisierung und Benutzer-/Rollenmodell
- definierte Secrets- und Konfigurationsverwaltung
- persistenter, gesicherter Datenbankbetrieb
- kontrollierter einmaliger Migrationsschritt vor dem API-Rollout
- Monitoring, strukturierte Logs und Alarmierung
- getestete Backup-, Restore- und Rollback-Prozeduren
- Entscheidung, ob SQLite für einen einzelnen Prozess genügt oder PostgreSQL für Mehrbenutzerbetrieb erforderlich ist
Bis diese Punkte umgesetzt und getestet sind, besteht die „Installation“ aus dem lokalen Entwicklungsstart in der README.
Backup und Wiederherstellung
npm run db:backup erzeugt unter data/backups/ ein konsistentes SQLite-Backup,
öffnet es unabhängig und prüft Integrität sowie Fremdschlüssel. Diese
Dateisicherungen sind von zukünftigen logischen Projektversionen getrennt.
Eine produktive Restore-Anweisung wird erst zusammen mit einem unterstützten Produktionsbetrieb veröffentlicht. Lokale Wiederherstellung darf nur bei gestoppter API, gegen eine separate Datei und nach erneuter Integritätsprüfung erfolgen.