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Julian Appel 85cbdbf8e0 Specify Revit assignment dialog and per-project socket limit
Co-Authored-By: Claude Opus 5.5 <noreply@anthropic.com>
2026-10-30 21:10:23 +01:00

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Revit-Integration über Linear-Excel – verbindliche Anforderungen

Stand: 29.09.2026. Dieses Dokument ist die fachliche und technische Arbeitsgrundlage für die neue Phase 14. Es ersetzt die frühere CSV-/IfcGUID- Spezifikation. Der Umsetzungsstand steht im R0–R10-Plan; der geprüfte Ausgangszustand im R0-Audit.

1. Ziel und Grenzen

Der Austausch mit Revit erfolgt ausschließlich über den XLSX-Export/-Import des Linear-Plugins. Eine vollständige Revit-Bauteilliste wird importiert, in Leistungsbilanz geplant und mit gleichem Tabellenaufbau an Linear zurückgegeben. Linear ordnet enthaltene Zeilen anhand der Worksharing-ID zu.

Nicht Teil dieser Phase sind Dynamo, Revit-API, JSON-Transport, automatische Stromkreisbildung, Übernahme vorhandener Revit-Stromkreiswerte, Teilimporte, mehrere Modellquellen, PostgreSQL und neue Rollen/Rechte.

Die Integration bleibt optional. Manuelle Projekte, Räume, ProjectDevices, Stromkreise und Gerätezeilen funktionieren ohne externes Modell. Der Circuit-First-Aufbau, stabile interne UUIDs und BMKs, ausdrückliche Neunummerierung sowie die gemeinsame Project-Command-Transaktionsgrenze bleiben unverändert.

2. Verbindliche fachliche Regeln

  • Import erzeugt keine CircuitDeviceRow, keinen Circuit und kein BMK.
  • Quellwerte, lokale Planungswerte und Overrides bleiben getrennt.
  • Ein Folgeimport überschreibt keine lokale Planung still.
  • Fehlende Objekte werden markiert und erst nach ausdrücklicher Bestätigung entfernt.
  • Mehrfachsteckdosen sind unteilbare externe Objekte. Ihre wirksame Menge kann größer als eins sein.
  • Die Row-Menge ist manualQuantity + Summe(effectiveQuantity der verknüpften Objekte).
  • Nach einer Row-Zuordnung ist die CircuitDeviceRow die Planungsebene für alle verknüpften Objekte.
  • Bestehende ProjectDevices bleiben kanonische Vorlagen und werden durch Importe nie verändert.
  • Sortieren, Filtern, Importieren, Zuordnen und Verschieben nummeriert keine Stromkreise automatisch neu.

3. Linear-XLSX-Profil

Die lokale Referenzdatei docs/spec/kbp-Stromkreis.xlsx enthält vertrauliche Projektdaten. Sie wird nicht committed und nicht in Tests eingebettet. Tests erzeugen synthetische Workbooks. Der lokale Referenzprüfer erhält den Pfad als Argument.

Beobachtetes Profil:

  • genau ein Arbeitsblatt; Blattname nach Excel-Regel maximal 31 Zeichen;
  • Kopfzeile in Zeile 1, Zeile 2 leer, Daten ab Zeile 3, erste Datenspalte A;
  • Spalte A Worksharing-ID im Format <GUID>-<8 Hex>;
  • Parameterbindungen stehen als klassische Excel-Kommentare in den übrigen Kopfzellen;
  • Zahlen sind typisierte Excel-Zahlen; importierte Werte bleiben unverändert, fachlich verwendete Leistung wird auf 0,01 W projiziert;
  • Objektzeilen dürfen keinen MEP-Raum besitzen;
  • eine Schluss-/Summenzeile ohne ID kann vorkommen und wird weder importiert noch zurückgegeben.

Die Referenzdatei enthält 487 Objektzeilen, eindeutige Worksharing-IDs und keine doppelten nichtleeren IfcGUIDs bei exaktem, case-sensitivem Vergleich. Ihre Summenzeile steht in Spalte B (CAx_Auswahlkenner), während Familie und Typ leer ist.

Zeilen ohne Worksharing-ID

Nur eine Zeile ohne Worksharing-ID, aber mit befülltem Feld Familie und Typ, gilt als verdächtige Objektzeile. Sie erzeugt einen Hinweis und wird übersprungen; sie blockiert den Import nicht. Andere Zeilen ohne ID, einschließlich einer nur in Spalte B befüllten Summenzeile, werden ohne Hinweis übersprungen. Eine Objektzeile ist für den Import eine Zeile mit nichtleerer Worksharing-ID.

Worksharing-ID und IfcGUID werden stets exakt, ordinal und mit Groß-/Kleinschreibung verglichen. Es findet kein Trimmen, Normalisieren oder Case-Folding für die Identität statt. Eine nichtleere Worksharing-ID mit unerlaubten äußeren Leerzeichen oder falschem Format blockiert. Doppelte Worksharing-IDs blockieren. IfcGUID ist optional, kein Schlüssel und darf doppelt vorkommen; Duplikate erzeugen lediglich einen Hinweis.

4. Upload und Transportadapter

Der Server akzeptiert ausschließlich Dateien mit Endung .xlsx bis 10 MiB. .xls und .xlsm werden abgelehnt. Parsing findet serverseitig statt. Nach dem Einlesen gelten feste Zeilen-, Spalten- und Zellgrenzen, die in R2 anhand synthetischer Grenztests festgelegt und zentral definiert werden. Es gibt in dieser Phase keinen eigenen ZIP-Prüfer und keinen Parser-Worker.

Der Adapter unter src/external-model/xlsx liest eine transportneutrale Zellmatrix. Eine Zelle ist string, number, boolean oder empty. Zusätzlich werden Blattname, Originalzeilennummer, Kopfzeilenkommentare, Spaltenbreiten und die für Hinweise nötigen Formelmetadaten erfasst. Domain-Services kennen weder ExcelJS noch XLSX, React oder SQLite.

Formeln werden niemals ausgeführt. Ist ein gecachter skalarer Wert vorhanden, wird er verwendet und als Hinweis ausgewiesen. Fehlt er oder ist er ein Fehlerwert, bleibt das Feld leer; bei der Worksharing-ID oder einem anderen Pflichtfeld blockiert dies die betreffende Objektzeile beziehungsweise den Import.

Genau eine gepflegte Bibliothek wird ergänzt. Vorgesehen ist exceljs, sofern R2 die Node-24-Verträglichkeit und den Roundtrip von Kopfkommentaren, Blattname, Spaltenbreiten, Formaten und Zelltypen bestätigt.

5. Projektkonfiguration

Die Konfiguration ist projektweit, revisionssicher und besitzt keine eigene Versionszählung. Jeder Plan und jedes Apply tragen expectedRevision. Da die Projektrevision auch bei Undo/Redo strikt steigt, wird ein alter Plan automatisch ungültig. Jeder Importbatch speichert eine vollständige Kopie der beim Import verwendeten Konfiguration.

Das Einstellungsmodal auf der Revit-Seite erkennt aus einer zustandslos hochgeladenen Musterdatei Kopfzeile, erste Datenzeile und erste Datenspalte. Diese Werte bleiben editierbar; Standard ist 1 / 3 / A. Es gibt nur ein Feld für die Identitätsspalte: columns.worksharingId. Ein separates layout.idColumn existiert nicht.

Zielvertrag:

interface ExternalModelConfiguration {
  schemaVersion: 2;
  layout: {
    headerRow: number;
    firstDataRow: number;
    firstDataColumn: number;
  };
  circuitMode: "combined" | "separate";
  columns: {
    worksharingId: string;
    ifcGuid: string | null;
    roomNumber: string | null;
    roomName: string | null;
    familyAndType: string;
    selectionMarker: string | null;
    socketCount: string | null;
    sourceRemark: string | null;
    circuitCombined: string | null;
    boardName: string | null;
    circuitIdentifier: string | null;
    designation: string | null;
    electricalPowerW: string | null;
    voltageV: string | null;
    currentA: string | null;
  };
  deviceTypes: DeviceTypeConfiguration[];
  familyTypeRules: FamilyTypeRule[];
}

Schema-Version 2 ergänzt nur das Geräteart-Merkmal isSocket (Abschnitt 6). Konfigurationen der Version 1 – auch Kopien in Importbatches, History-Commands und Snapshots – werden beim Lesen hochgestuft.

Der Steckdosen-Höchstwert je Stromkreis ist keine Revit-Einstellung, sondern eine allgemeine Projekteinstellung der Leistungsbilanz: Project.maxSocketsPerCircuit (positive ganze Zahl oder null = keine Grenze), auftraggeberabhängig und in den Projekteinstellungen gepflegt. Er wird über project.update-settings (Schema-Version 4) geändert; Versionen 1–3 bleiben ausführbar und lassen den Wert unverändert. Snapshot-Schema 11 und der Projekttransfer enthalten ihn; ältere Stände werden mit null hochgestuft.

Standardzuordnung:

Schlüssel Bedeutung Standardspalte
worksharingId externe Identität, Pflicht Worksharing-ID
ifcGuid optionale Redundanz IfcGUID
roomNumber Raumnummer MEP-Raum: Nummer
roomName Raumname MEP-Raum: Name
familyAndType Familie und Typ, Pflicht Familie und Typ
selectionMarker CAx-Auswahlkenner CAx_Auswahlkenner
socketCount Anzahl Einzelsteckdosen CAX_AnzahlObjekte
sourceRemark Anmerkung CAx_Anmerkung
circuitCombined Stromkreis gesamt kbp_Stromkreisnummer
boardName Verteiler kbp-E-Verteiler
circuitIdentifier Stromkreis-BMK kbp-E-Stromkreis
designation Bezeichnung kbp-E-Bezeichnung
electricalPowerW elektrische Leistung [W] kbp-E-Elektrische Leistung
voltageV Spannung [V] kbp-E-Spannung
currentA Stromstärke [A] kbp-E-Stromstärke

worksharingId und familyAndType sind Pflichtmappings. Im Modus combined ist circuitCombined für den Rückexport Pflicht; im Modus separate sind boardName und circuitIdentifier Pflicht. Fehlende optionale Rückgabespalten designation, electricalPowerW, voltageV und currentA werden mit Hinweis übersprungen und blockieren den Export nicht.

Jedes interne Feld besitzt im Modal ein Dropdown aus den Kopfzellen und eine freie Eingabe. Exakte kbp-Standardnamen werden vorbelegt. Typ und Einheit aus dem Linear-Kommentar werden angezeigt. Nicht gemappte Spalten bleiben beim Rückexport unverändert.

6. Gerätearten und Familie-und-Typ-Regeln

Eine Geräteart besitzt stabile interne UUID, Name, Kategorie lighting | single_phase | three_phase sowie optionale Standardwerte für Leistung je Einheit in W, GZF, cosPhi und Kostengruppe. Jede exakte Familie und Typ-Regel verweist auf genau eine Geräteart und verwendet die Mengenregel 1 oder socketCount.

Jede Geräteart trägt zusätzlich das Merkmal isSocket („Steckdose“). Nur Objekte solcher Gerätearten zählen für den Steckdosen-Höchstwert je Stromkreis (Abschnitt 11), unabhängig von ihrer Kategorie. Beim Hochstufen einer Konfiguration der Version 1 und beim Anlegen im Wizard wird isSocket mit true vorbelegt, wenn eine Familienregel dieser Geräteart die Mengenregel socketCount verwendet; der Planer kann das Merkmal ändern.

Mehrere Revit-Familien dürfen auf dieselbe Geräteart zeigen. Jedes Revit- Objekt bleibt trotzdem einzeln über seine Worksharing-ID nachverfolgbar. Unbekannte Familien müssen im Importwizard zugeordnet oder über eine neue Geräteart klassifiziert werden; andernfalls blockiert Apply.

Planungsstartwerte folgen dieser Reihenfolge:

  1. ausdrücklich verknüpftes ProjectDevice;
  2. Geräteart-Standard;
  3. leer.

Der Anzeigename wird aus CAx-Auswahlkenner, dann Geräteartname, dann Familie und Typ vorgeschlagen. Ein fehlender GZF wird mit 1 vorbelegt, ohne zusätzliche Bestätigung. Standardwerte sind Startwerte, keine dauerhafte Synchronisierung.

7. Persistenter externer Zustand

Pro Projekt existiert genau eine implizite Revit-XLSX-Quelle. Ein externes Objekt besitzt eine interne UUID und ist je (sourceId, worksharingId) eindeutig. worksharingId ist NOT NULL; ifcGuid ist nullable und nicht eindeutig. Interne Relationen verwenden ausschließlich interne UUIDs.

Gespeichert werden:

  • akzeptierte Quellwerte einschließlich aller Rückgabefelder;
  • lokale Planungswerte und Override-Felder;
  • Geräteart;
  • optionales Raum-Mapping, abweichender Verteiler, ProjectDevice und CircuitDeviceRow;
  • Anwesenheitsstatus und Verweis auf den zuletzt relevanten Import;
  • effektive Menge als fachlicher Wert des unteilbaren Objekts.

Der effektive Verteiler eines verknüpften Objekts ist immer der Verteiler seiner Row. Für ein unzugeordnetes Objekt gilt zuerst die explizite Objektabweichung, danach der Standardverteiler seines Raum-Mappings. Ändert sich der Standardverteiler eines Raums, betrifft das nur unzugeordnete Objekte; verknüpfte Objekte bleiben über ihre Row unverändert und die Änderung wird deshalb nicht gesperrt.

8. Importbatch-Aufbewahrung, Snapshot und Transfer

Der aktive Projektzustand enthält den letzten Importbatch vollständig: Originalbytes, klassifizierte Matrix, Dateiname, SHA-256, Zeitpunkt, Objektzahl, Importart, Projektrevision und Konfigurationskopie. Ältere Batches werden zu Metadaten reduziert: Datum, Dateiname, SHA-256 und Objektzahl. Sie enthalten keine Originalbytes, Matrix oder Konfigurationskopie mehr.

Snapshot-Schema 10 und portabler Projekttransfer übernehmen genau diese Aufteilung. Beim Duplizieren werden alle internen UUIDs und Links remapped; Worksharing-IDs, optionale IfcGUIDs, Quellwerte und das letzte Workbook bleiben unverändert.

Versionen 1–9 ohne externe CSV-Daten werden verlustfrei auf Version 10 hochgestuft. Enthält ein alter Stand eine CSV-Konfiguration oder einen nicht leeren CSV-Zustand, wird er mit klarer deutscher Fehlermeldung abgelehnt. Alte CSV-History-Commands werden ebenfalls vor jedem Write abgelehnt und nie stillschweigend übersprungen.

9. Erstimport

Der Ablauf ist Upload → zustandslose Vorschau/Planung → erneute Dateiübertragung bei Apply. Apply prüft SHA-256, expectedRevision, Konfigurationskopie, Matrix und sämtliche Entscheidungen erneut. Nur Apply liest die Excel-Datei erneut ein.

Undo und Redo lesen keine Excel-Datei und parsen keine gespeicherten Bytes. Sie arbeiten ausschließlich auf den im Command gespeicherten vollständigen Vorher-/Nachher-Zuständen. Dadurch bleiben sie nach Neustart deterministisch und unabhängig vom Parser.

Der Wizard umfasst:

  1. Vorschau mit Objektzahl, übersprungenen und verdächtigen Zeilen, doppelten Worksharing-IDs, doppelten IfcGUID-Hinweisen, unbekannten Familien, nicht lesbaren Zahlen und Formeln;
  2. Räume anlegen oder vorhandenen Räumen/Ebenen zuordnen;
  3. Standardverteiler je Raum, Sammelzuordnung, Objektabweichungen und Objekte ohne Raum;
  4. Familien exakt Gerätearten und einer Mengenregel zuordnen;
  5. optional vorhandene oder neu angelegte ProjectDevices verknüpfen;
  6. Zusammenfassung und ausdrückliche Bestätigung.

Die Übernahme ist ein atomarer Command und ein Undo-Schritt. Im Import entstehen keine Rows. Neu angelegte Räume und ProjectDevices verwenden ihre vorhandenen Commands und bleiben eigene Undo-Schritte.

10. Objektplanung und Revit-Seite

Route: /projects/:projectId/revit, erreichbar aus der Projektnavigation. Der Revit-Button und das CSV-Modal auf der Projektübersicht entfallen.

Die Seite besitzt:

  • Statuskarte mit letztem Import, Objektzahl, ohne Verteiler, ohne Stromkreis, fehlend und Abweichung zu Revit;
  • Aktionen Import, Rückgabe-Excel, Einstellungen;
  • einklappbare Geräteart-/Familienregel-Übersicht;
  • kompakte Objekttabelle mit Suche, Spaltenfiltern, Sortierung, Mehrfachauswahl und Sammelzuordnung für Verteiler, ProjectDevice und Planungswerte.

Die kompakte Liste wird einmal geladen, vollständig im Client gefiltert und sortiert und virtualisiert dargestellt. Es gibt keine Server-Pagination. Originalbytes, Matrix und Command-Payloads gehören nicht in dieses DTO.

Vor Row-Zuordnung lassen sich Leistung je Einheit, GZF, cosPhi, Kostengruppe, Anzeigename und Bemerkung einzeln oder gesammelt ändern. Geänderte Felder werden Overrides. Nach Row-Zuordnung werden diese Werte im Grid an der Row bearbeitet. Beim ausdrücklichen Lösen erhält das Objekt die aktuellen Row-Werte als Planungswerte und entsprechende Overrides.

11. Editor-Zuordnung und Löschen

Stand 30.10.2026: Dieser Abschnitt ersetzt den R7-Editorbereich (rechter Drawer mit Gruppen-Drag direkt ins Grid). Der Drawer konnte gleichartige Objekte eines Raums nur gesamt oder einzeln zuordnen und kannte keinen Steckdosen-Höchstwert. Die drei R7-Zuordnungscommands bleiben für gespeicherte History-Einträge ausführbar; die Editor-UI verwendet sie nicht mehr. Umsetzung: Pakete R11–R14 im Phasenplan.

11.1 Grundsatz

  • Ein Revit-Objekt (eine Familieninstanz, z. B. eine Doppelsteckdose mit wirksamer Menge 2) ist unteilbar. Es ist mit höchstens einer Row verknüpft und gehört damit immer zu genau einem Stromkreis.
  • Aufgeteilt wird ausschließlich auf Objektebene: Die 8 Doppelsteckdosen eines Raums (16 wirksame Steckdosen) können auf mehrere Stromkreise verteilt werden, eine einzelne Doppelsteckdose nie.
  • Zugeordnet wird über den Zuordnungsdialog. Drag-and-drop findet innerhalb des Dialogs statt, nicht direkt aus einer Seitenleiste ins Grid.

11.2 Zuordnungsdialog „Revit-Objekte zuordnen“

Öffnen:

  • Werkzeugleiste des Editors: „Revit-Objekte zuordnen (N)“, N = Zahl der zuordenbaren Objekte des Verteilers;
  • Kontextmenü eines Stromkreises oder einer Row: derselbe Dialog mit vorausgewähltem und sichtbar markiertem Ziel.

Gezeigt werden vorhandene (present), unzugeordnete Objekte, deren effektiver Verteiler der aktuelle Verteiler ist. Objekte ohne Verteiler erscheinen nur als Hinweis „N Objekte ohne Verteiler – auf der Revit-Seite zuordnen“.

Der Dialog ist großflächig und zweigeteilt.

Links, Objektbereich:

  • Baum Raum → Gruppe → Objekt. Raumknoten zeigen Nummer, Name und die Summe der wirksamen Steckdosen. Gruppen verwenden die Schlüssel interner Raum, Auswahlkenner, Geräteart, Kategorie, identische Planungswerte und ProjectDevice-Link und zeigen Objektzahl und Mengensumme.
  • Jede Objektzeile zeigt Familie und Typ, die wirksame Menge (z. B. „2ד) und die Worksharing-ID (gekürzt, vollständig im Tooltip).
  • Checkboxen auf allen Ebenen (Raum und Gruppe dreiwertig). Klick wählt aus, Strg+Klick schaltet um, Umschalt+Klick wählt einen Bereich.
  • Suche über Raum, Familie, Auswahlkenner und Worksharing-ID; Filter Geräteart und „nur Steckdosen“.
  • Fußzeile: „6 Objekte · 12 Steckdosen · 2 Räume“ und die Aktionen „Zuweisen an …“ und „Automatisch aufteilen …“.

Rechts, Zielbereich:

  • Stromkreise des Verteilers nach Stromkreisgruppen, je Zeile BMK, Name und Belegung „6 / 8 Steckdosen“ (ohne Höchstwert nur die Zahl).
  • Aufklappbar bis auf die Rows einschließlich geplanter neuer Rows.
  • Je Gruppe ein Ablagefeld „Neuer Stromkreis“.
  • Geplante, noch nicht übernommene Zuordnungen sind farblich markiert und lassen sich einzeln zurücknehmen oder per Drag zurück in den Objektbereich legen.

11.3 Drag-and-drop und Tastatur

  • Die aktuelle Auswahl (oder das gezogene Objekt, wenn es nicht ausgewählt ist) wird auf ein Ziel im Zielbereich gezogen:
    • auf eine Row: genau diese Row;
    • auf einen Stromkreis: Row-Bildung nach 11.4;
    • auf „Neuer Stromkreis“: neuer Stromkreis in dieser Gruppe, Row-Bildung nach 11.4.
  • Während des Ziehens sind gültige Ziele hervorgehoben. Ungültige Ziele (andere Kategorie) sind ausgegraut und nennen den Grund im Tooltip. Ziele, deren Höchstwert überschritten würde, bleiben gültig, zeigen aber die künftige Belegung in Warnfarbe, z. B. „10 / 8“.
  • Tastaturalternative: „Zuweisen an …“ öffnet eine Zielauswahl mit allen Stromkreisen und „Neuer Stromkreis in Gruppe …“.
  • Ein Drop schreibt nichts. Er erweitert den lokalen Zuordnungsplan des Dialogs (11.7).

11.4 Row-Bildung im Zielstromkreis

Die einem Stromkreis zugewiesenen Objekte werden nach den Gruppenschlüsseln aus 11.2 zusammengefasst; jede Teilgruppe ergibt einen Row-Vorschlag. Objekte aus mehreren Räumen ergeben damit mehrere Rows im selben Stromkreis.

  • Existiert im Stromkreis eine Row mit gleichem Raum, gleicher Kategorie, gleichem Auswahlkenner und kompatiblem ProjectDevice-Link, wird sie als Ziel vorgeschlagen. Der Planer kann je Vorschlag auf „neue Row“ umstellen.
  • Neue Rows erhalten manualQuantity = 0, den Gruppenzustand als Planungswerte und die Summe der wirksamen Mengen als Anzahl.
  • Abweichende Planungswerte gegenüber einer bestehenden Row sind Konflikte (11.7).

11.5 Steckdosen-Höchstwert

  • Grundlage ist die Projekteinstellung maxSocketsPerCircuit (Abschnitt 5). Im Dialog wird er angezeigt; geändert wird er in den Projekteinstellungen.
  • Belegung eines Stromkreises = Summe der wirksamen Mengen aller verknüpften und geplanten Objekte, deren Geräteart isSocket trägt, über alle Rows des Stromkreises. Manuelle Mengenanteile zählen nicht mit.
  • Der Höchstwert ist eine Warnung, keine Sperre. Eine manuelle Zuweisung über den Höchstwert ist erlaubt, muss aber vor der Übernahme ausdrücklich bestätigt werden.
  • Die automatische Aufteilung überschreitet den Höchstwert nie. Einzige Ausnahme ist ein Einzelobjekt, das allein größer ist; es erhält einen eigenen Stromkreis und wird als Überschreitung markiert.

11.6 Automatisch aufteilen

„Automatisch aufteilen …“ verteilt die ausgewählten Steckdosen-Objekte auf neue Stromkreise einer gewählten, kategoriegleichen Stromkreisgruppe. Nicht-Steckdosen in der Auswahl bleiben unberührt und werden genannt. Der Höchstwert ist mit dem Projektwert vorbelegt und für diesen Lauf änderbar; ohne Projektwert muss er eingegeben werden.

Raumweises Verfahren:

  1. Räume nach Raumnummer (natürliche Sortierung), Objekte ohne Raum zuletzt; innerhalb eines Raums nach Worksharing-ID.
  2. Passt ein Raum vollständig in die Restkapazität des aktuellen neuen Stromkreises, kommt er dorthin.
  3. Sonst beginnt ein neuer Stromkreis, sofern der Raum vollständig in einen leeren Stromkreis passt.
  4. Sonst wird der Raum objektweise auf so viele neue Stromkreise verteilt wie nötig, ohne ein Objekt zu teilen.

Das Ergebnis ist ein Plan, keine Übernahme. Er erscheint im Zielbereich und kann per Drag-and-drop nachbearbeitet werden. Vorhandene Stromkreise werden nicht automatisch aufgefüllt.

11.7 Zuordnungsplan und Übernahme

  • Der Dialog sammelt alle Zuweisungen lokal. Nichts wird geschrieben, bevor „Übernehmen“ bestätigt ist. Schließen mit offenem Plan fragt nach.
  • Vor der Übernahme listet eine Prüfansicht jeden Planungswert-Konflikt (Row, Feld, Row-Wert, Objektwert) und jede Höchstwert-Überschreitung. Beide verlangen eine ausdrückliche Bestätigung. Ohne Konflikte und Überschreitungen genügt „Übernehmen“.
  • Die Übernahme ist ein atomarer Command external-object.apply-assignment-plan mit expectedRevision und genau einem Undo-Schritt. Er enthält:
    • die vollständigen Snapshots neuer Stromkreise (stabile UUID, Gruppe, BMK, abgeleitete Spannung, erforderlicher Standardschutz);
    • die vollständigen Snapshots neuer Rows;
    • die erwarteten Vorher-Zustände aller betroffenen Rows und Objekte;
    • alle Link-Übergänge, die ausdrücklich bestätigten Konflikte und die Mengenänderungen bestehender Rows.
  • BMKs neuer Stromkreise werden beim Planen einmal vergeben: höchste Nummer der Gruppe + 1, + 2, … ohne Lückenfüllung. Redo rechnet sie nicht neu.
  • Die Inverse entfernt nur unverändert gebliebene erzeugte Stromkreise und Rows und stellt Links und Mengen exakt wieder her.
  • Bei 409 lädt der Dialog neu, prüft den Plan erneut und entfernt nicht mehr gültige Zuweisungen mit Hinweis; gültige bleiben erhalten.

11.8 Verknüpfte Objekte an der Row

  • An Rows zeigt das Badge „Revit N“ die Zahl verknüpfter Objekte. Ein Klick öffnet eine Liste mit Worksharing-ID, Familie, Raum und wirksamer Menge.
  • In der Liste lassen sich einzelne Objekte oder alle ausdrücklich lösen. Gelöste Objekte erhalten die aktuellen Row-Werte als Planungswerte und Overrides.
  • „Anzahl“ bleibt gesperrt; „Anz. manuell“ und „Anz. Revit“ gelten wie bisher.

Wird eine Row, ein Circuit oder eine Gruppe mit verknüpften Revit-Objekten gelöscht, zeigt die UI vor Bestätigung: X Revit-Objekte werden wieder unzugeordnet. Derselbe Löschcommand löst die Objekte, entfernt die Struktur und speichert alle Links in seiner Inversen. Undo stellt Struktur und Links exakt wieder her. Diese Löschungen werden nicht gesperrt.

Das Löschen eines Verteilers oder Raums mit referenzierten externen Objekten bleibt gesperrt. Der Nutzer muss die Verknüpfungen beziehungsweise Zuordnungen zuvor ausdrücklich ändern. Die Regel gilt auch für Unterbaum- und History- Pfade.

12. Rückgabe-Excel

Umsetzungsstand R8: Die Revit-Objekttabelle bietet alle drei Rückgabeumfänge an und lädt eine aus dem letzten vollständigen Import erzeugte XLSX herunter. Die Serverprojektion verwendet für verknüpfte Objekte die aktuellen Row- und Circuit-Werte, für freie Objekte die Planungswerte und schreibt Zahlen als Excel-Zahlen. Hinweise zu nicht berechenbaren Werten und fehlenden optionalen Spalten werden nach dem Download angezeigt. Der append-only Exportnachweis liegt außerhalb von Projektrevision, Undo/Redo, Snapshots und Transfer.

Der Export ist eine Leseoperation ohne Projektrevision. Ein append-only Nachweis speichert Projektrevision, zugrunde liegenden letzten Import, Zeitpunkt, Dateiname, SHA-256, Konfigurationskopie beziehungsweise ihren Hash und Objektzahl.

Umfang:

  • alle im letzten Import vorhandenen Objekte (Standard);
  • nur Objekte mit Abweichung zum zuletzt importierten Revit-Wert;
  • Auswahl aus der Objekttabelle.

Die Rückgabe basiert auf einer Kopie des zuletzt importierten Workbooks. Zeilen oberhalb der ersten Datenzeile, Kopfkommentare, Formate, Spaltenbreiten, Blattname und Spaltenreihenfolge bleiben erhalten. Danach folgen nur die gewählten Objektzeilen in ihrer Originalreihenfolge. Alle Spalten bleiben enthalten; Summenzeilen entfallen.

Stromkreiswerte:

  • combined: DistributionBoard.name + Circuit.equipmentIdentifier, ohne Trennzeichen;
  • separate: Verteilername und unverändertes BMK in getrennten Spalten;
  • ohne Circuit: Stromkreisfeld beziehungsweise beide Felder leer.

Die Wahl des Verteilerwerts liegt in genau einer Funktion und verwendet zunächst DistributionBoard.name.

Weitere Rückgabewerte:

  • Bezeichnung = Row-displayName, ohne Row Planungs-Anzeigename;
  • Leistung [W] = effektive Menge × Einzelleistung, ohne GZF;
  • Spannung = Circuit-Spannung, sonst Projektstandard der Kategorie;
  • Strom = P / (U × cosPhi) beziehungsweise P / (sqrt(3) × U × cosPhi), auf 0,01 A;
  • nicht berechenbar = leere Zelle plus Hinweis.

Zahlen werden als Excel-Zahlen geschrieben. Fehlende optionale Zielspalten werden mit Hinweis ausgelassen. Nur fehlende Stromkreisspalten des gewählten Modus blockieren. Dateiname: <Projektname>_Revit-Rueckgabe_<YYYY-MM-DD>.xlsx.

13. Verbindliche R2-Abnahme mit Linear

R2 endet mit einer Rückgabedatei, die aus der lokalen realen Musterdatei erzeugt wurde und einige klar identifizierbare Rückgabewerte verändert. Diese Datei wird nicht committed. Der Nutzer testet sie in Linear. R3 darf erst nach erfolgreichem Linear-Rückimport beginnen.

Die korrigierte R2-Rückgabedatei wurde am 30.09.2026 erfolgreich in Linear eingelesen. Damit ist diese Abnahme erfüllt und R3 freigegeben.

Scheitert der Linear-Import, wird vor R3 eine Alternative zur Freigabe vorgelegt: Die Original-XLSX wird direkt auf OOXML-Ebene kopiert und nur die erforderlichen Zellwerte/-typen sowie Zeilenbereiche angepasst. Die Alternative bleibt hinter demselben transportneutralen Adaptervertrag.

14. Folgeimport

Jeder Import ist eine vollständige Projektbauteilliste. Matching erfolgt ausschließlich über exakt und case-sensitiv verglichene Worksharing-ID.

  • neu: Wizard-Schritte nur für neue Objekte und unbekannte Familien;
  • geänderte Quellwerte: Einzel- oder Sammelentscheidung;
  • akzeptierte Mengenänderung: verknüpfte Row-Menge im selben Command;
  • fehlend: markieren, Link und Menge zunächst beibehalten;
  • Löschen: erst nach gesonderter Bestätigung;
  • abweichende Rückgabefelder: Hinweis in Revit noch nicht aktualisiert, keine Übernahmeentscheidung.

external-import.apply-follow-up ist atomar und ein Undo-Schritt. Unveränderte Objekte erzeugen keine unnötigen Objekt- oder Row-Änderungen. Der neue vollständige Batch wird letzter Batch; der zuvor letzte Batch wird auf Metadaten reduziert.

Umsetzungsstand R9: Der sechsstufige Folgeimportwizard, die erneute Apply-Prüfung, die getrennte Rückgabeabweichungsanzeige und der atomare external-import.apply-follow-up-Command sind umgesetzt. Akzeptierte Mengenänderungen aktualisieren verknüpfte Row-Summen im selben Command. Fehlende Objekte bleiben zunächst samt Link und Menge erhalten und erscheinen in der virtuellen Objekttabelle als fehlend. Ihre gesondert bestätigte Löschung verwendet external-model-object.delete-missing; Undo stellt Objekte, Links und Row-Mengen exakt wieder her.

15. Commands, Persistenz und Sicherheit

Projektbezogene Writes verwenden typisierte Commands mit vollständiger Gegenrichtung, expectedRevision, Anmeldung, CSRF-Header und project-command-transaction.persistence.ts. Dazu gehören mindestens:

  • external-model-configuration.update;
  • external-import.apply-initial;
  • external-import.apply-follow-up;
  • external-model-object.update-planning;
  • external-model-object.update-distribution-board;
  • external-model-room-mapping.update;
  • external-model-object.update-project-device-link;
  • external-object.update-row-assignment;
  • external-object.assign-to-new-row;
  • external-object.assign-to-new-circuit;
  • external-model-object.delete-missing;
  • die erweiterten Row-/Circuit-/Gruppen-Löschcommands mit Objekt-Link- Transitionen.

Die Konfiguration selbst ist Teil der erwarteten/gewünschten Snapshots, aber hat keinen eigenen monotonen Zähler. Importbatches halten eine unveränderliche Konfigurationskopie. Preview/Plan sind zustandslos. Apply überträgt und parst die Datei erneut; Undo/Redo führt nur gespeicherte Zustandsübergänge aus.

Neue Migrationen sind additiv. Vor Anwendung wird die Datenbank gesichert und das generierte SQL geprüft. Da nur Entwicklungsdaten existieren, darf die Migration alte externe CSV-Daten verwerfen. Vor dem Löschen externer Objekte werden betroffene Row-Mengen auf manualQuantity zurückgesetzt. Der Verlust des alten externen Entwicklungszustands wird dokumentiert.

16. Abnahme und Leistung

Die Oberfläche muss mehrere Tausend Objekte flüssig bedienen. R10 misst Import, Command-/Snapshot-Größe, Speicherbedarf und Client-Interaktion mit synthetischen großen Workbooks. Die virtualisierte Tabelle rendert nur den sichtbaren Ausschnitt, während Filterung, Sortierung und Auswahl auf der einmal geladenen kompakten Liste arbeiten.

Umsetzungsstand R10: Die vollständige Kette ist mit dateibasierter SQLite- Persistenz und Neustart getestet. Der synthetische Lasttest verarbeitet 5.000 Objekte, misst Transport, Planung, Transaktionen, Command-/Snapshotgröße, Heap und Clientprojektion und prüft Restore sowie Projektduplikat. Große Zustandsersetzungen verwenden begrenzte Insertblöcke innerhalb derselben atomaren Transaktion. Die Ergebnisse sind in der R10-Abnahme dokumentiert.

Jedes Paket R1–R10 führt fokussierte Tests sowie aus:

npm test
npm run build:api
npm run build:web
npm run typecheck:scripts
npx tsc --noEmit -p tsconfig.next.json

Jedes Paket erhält einen eigenen knappen imperativen Commit. Die konkrete Paketfolge und ihre Freigabepunkte stehen im R0–R10-Plan.