leistungsbilanz-ts/docs/deployment.md
Julian Appel ea3c02cd6b Add configurable structured logging
Adds a leveled JSON logger (error/warn/info/verbose/debug, controlled via
LOG_LEVEL) wired into the Express API (access log, error middleware,
crash handlers, memory heartbeat) and the Next.js server (page-request
proxy, instrumentation crash handlers, heartbeat). LOG_LEVEL is exposed
through compose.yaml, and both services now rotate their Docker logs
(json-file, 20m x 10 files) instead of growing unbounded. Intended to
capture long-running diagnostic data for the intermittent 502s seen on
the Docker host.

Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com>
2026-08-06 19:45:39 +02:00

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# Deployment und Betrieb
## Aktueller Status
Es gibt derzeit kein unterstütztes Produktionsdeployment.
`compose.yaml` ist ausschließlich für lokale Entwicklung vorgesehen. Es startet
`tsx watch` und `next dev`, bindet Quellcode vom Host ein und enthält weder TLS,
Authentifizierung, Reverse Proxy, Prozesshärtung noch ein zentral betriebenes
Datenbanksystem. Der Stack darf deshalb nicht als produktionsreif bezeichnet oder
öffentlich erreichbar gemacht werden.
## Entwicklungs-Topologie
| Komponente | Port | Healthcheck | Persistenz |
| --- | ---: | --- | --- |
| Next.js Web | 3001 | `GET /` | keine |
| Express API | 3000 | `GET /health` | `./data:/app/data` |
| SQLite | Datei | Integritäts-/FK-Prüfung via Backup und Skript | `data/leistungsbilanz.db` |
Verwendete Umgebungsvariablen:
- `PORT` API-Port, Standard `3000`
- `API_INTERNAL_URL` internes API-Ziel des Next.js-Rewrites, im Compose-Netz
`http://api:3000`
- `NEXT_TELEMETRY_DISABLED=1`
- `CHOKIDAR_USEPOLLING=true` und `WATCHPACK_POLLING=true` für lokale
Dateibeobachtung in Docker
- `LOG_LEVEL` steuert für beide Dienste die Ausgabestufe des strukturierten
JSON-Loggers (`error`, `warn`, `info`, `verbose`, `debug`), Standard `info`.
Setzbar über eine `.env`-Datei neben `compose.yaml` oder
`LOG_LEVEL=verbose docker compose up`.
Beim API-Start laufen zuerst `npm run db:migrate` und
`npm run db:verify:circuit-schema`.
## Logging
Beide Dienste schreiben strukturierte, einzeilige JSON-Log-Zeilen nach
stdout/stderr (`docker compose logs --follow`). Jede Zeile enthält
`timestamp`, `level`, `scope` und `message`. `compose.yaml` konfiguriert für
beide Dienste den `json-file`-Treiber mit Rotation (`max-size: 20m`,
`max-file: 10`, also bis zu 200 MB je Dienst); ohne diese Einstellung würde
Docker mit der Standardkonfiguration unbegrenzt in eine einzelne Datei unter
`/var/lib/docker/containers/<container-id>/` schreiben. Die Logs überleben
einen Container-Neustart (`docker compose restart`), aber nicht das Entfernen
des Containers (`docker compose down` gefolgt von `up` erzeugt neue
Container und damit neue, leere Logdateien); für ein echtes Langzeitarchiv
über Rebuilds hinweg müssten die Zeilen zusätzlich in eine Datei im
gemounteten `./data`-Verzeichnis oder an ein externes Log-System geschrieben
werden. Die Express-API protokolliert
jede abgeschlossene Anfrage (Methode, Pfad, Status, Dauer; `/health` wird
nicht mitgeloggt) sowie unbehandelte Exceptions/Promise-Rejections. Das
Next.js-Frontend protokolliert Seitenanfragen (Navigation) über
`src/proxy.ts` und unbehandelte Fehler über `src/instrumentation.ts`.
Beide Prozesse schreiben zusätzlich alle fünf Minuten einen `verbose`-Heartbeat
mit Laufzeit und Speicherverbrauch nützlich, um Speicherlecks oder Hänger vor
einem 502 über einen längeren Zeitraum nachzuvollziehen. Für die Detailsuche
`LOG_LEVEL=debug` setzen; das protokolliert zusätzlich den Start jeder
API-Anfrage und macht damit hängende (nie abgeschlossene) Requests sichtbar.
## Voraussetzungen für ein späteres Produktionssetup
Vor einer produktiven Installation werden mindestens benötigt:
- reproduzierbare Produktionsimages und ein Next.js-Produktionsstartskript
- TLS-Termination und Reverse Proxy
- Authentifizierung, Autorisierung und Benutzer-/Rollenmodell
- definierte Secrets- und Konfigurationsverwaltung
- persistenter, gesicherter Datenbankbetrieb
- kontrollierter einmaliger Migrationsschritt vor dem API-Rollout
- Monitoring, strukturierte Logs und Alarmierung
- getestete Backup-, Restore- und Rollback-Prozeduren
- Entscheidung, ob SQLite für einen einzelnen Prozess genügt oder PostgreSQL für
Mehrbenutzerbetrieb erforderlich ist
Bis diese Punkte umgesetzt und getestet sind, besteht die „Installation“ aus dem
lokalen Entwicklungsstart in der README.
## Backup und Wiederherstellung
`npm run db:backup` erzeugt unter `data/backups/` ein konsistentes SQLite-Backup,
öffnet es unabhängig und prüft Integrität sowie Fremdschlüssel. Diese
Dateisicherungen sind von zukünftigen logischen Projektversionen getrennt.
Eine produktive Restore-Anweisung wird erst zusammen mit einem unterstützten
Produktionsbetrieb veröffentlicht. Lokale Wiederherstellung darf nur bei
gestoppter API, gegen eine separate Datei und nach erneuter Integritätsprüfung
erfolgen.