VersaGUI-py/AGENTS.md
cjjohn 8a2a73c68d Fix Programmiermodus default-seed bug wiping other profiles
_on_toggle_editing() seeded self.combined from default_combined() on first
activation, which reads the stale per-profile JSONs for all 3 profiles
instead of the current versapad_config_all.json. Writing to board while
only editing one profile silently reverted the other two. Now prefers
loading the current combined file, falling back to defaults only if it
doesn't exist.

Also documents the READ_STATUS polling change and the jappel PR workflow
constraint in AGENTS.md.
2026-08-07 20:50:52 +02:00

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# AGENTS.md
## Project Goal
Eigenständiges Begleit-Tool für das VersaPad-Makropad (Grovy311-Kontext,
nicht Teil der fremden jappel-Repos VersaGUI/VersaMCU). Zeigt die
Steuermatrix (4×5-Button-Grid + 4 Encoder) an, synchronisiert sie live mit
dem Board und kann sie komplett neu programmieren — inzwischen ein
schlankes Python-Pendant zur offiziellen VersaGUI (C#/.NET), plus ein
MCP-Server, der dieselbe Programmierung per KI-Tool-Aufruf ermöglicht.
Nutzerorientierte Einführung: [`README.md`](README.md).
## Aktuell unterstützte Architektur
**Read-only-Schicht (JSON, beide Frontends):**
- `versapad_data.py` — Decoding für Anzeige: JSON laden, HID-Keycode/
Consumer-Usage/Modifier → lesbarer Text, Grid-Geometrie
(`index = spalte*5+reihe`), `hid_key_choices()`/`consumer_choices()`.
- `server.py` — stdlib `http.server`, generiert HTML pro Request neu,
Profil-Wechsel über `?profile=0|1|2`, Auto-Reload alle 4s. Rein lesend,
kein Programmiermodus (bewusst einfach gehalten).
**Binär-/Serial-Schicht (Programmiermodus + MCP):**
- `versapad_protocol.py` — pack/unpack für `SDeviceConfig` (740B, alle 3
Profile) und `SMacroTable` (512B, 32 Slots) + CRC16 (Poly 0x1021, Init
0xFFFF), 1:1 aus den Firmware-Structs. **Gegen echtes Board validiert:**
read → unpack → pack ist byte-identisch zum Original, inkl. CRC.
- `versapad_serial.py``VersaPadLink`: liest/schreibt komplette Config +
Makros per 8-Byte-Paket-Protokoll, Board-Identifikation per VID/PID
`239A:0042`. Schreiben ist sicher im Sinne von "kann NVM nicht zerlegen"
— Firmware prüft Magic/CRC/Keycode-Bereich vor jedem Save, antwortet
sonst nur mit NACK. `read_active_profile()` (für Live-Sync-Polling)
nutzt seit 2026-08-07 `CMD_READ_STATUS`/`EVT_STATUS` (0x06/0x86, ein
Antwortpaket) statt eines vollen `CONFIG_READ`-Dumps (124 Pakete) —
Letzterer blockiert die Firmware in `poll_vendor()` lang genug, dass
laufende LED-Pulse-Animationen sichtbar stottern (Root Cause + Fix in
VersaMCU-Commit "Add lightweight READ_STATUS command..."). **Braucht
entsprechend neue Firmware auf dem Board** — mit altem `versapad`-Firmwarestand
liefert `READ_STATUS` schlicht Timeout, kein Absturz.
- `versapad_combined.py` — Ein-Datei-Format (alle 3 Profile + Makros +
**nur lokal gespeicherte** Profilnamen), Default-Pfad
`~\OneDrive\Desktop\versapad_config_all.json`. Passt zum Wire-Protokoll:
`CONFIG_BEGIN/COMMIT` überträgt ohnehin immer den kompletten 740B-Block.
**UI:**
- `desktop_viewer.py` — Tkinter, flaches Design, drei unabhängige Modi
(Nur lesen / Live-Sync / Programmiermodus, siehe Kritische Domänenregeln),
Tray-Icon statt Taskleisten-Minimierung, Info-Button mit MCP-Doku.
- `action_dialog.py` — Bearbeiten-Dialoge (`ActionEditDialog`,
`MacroStepsDialog`) für den Programmiermodus.
**MCP-Server:**
- `versapad_mcp_server.py` — registriert als User-Scope-MCP-Server
"versapad" (`claude mcp add -s user versapad -- <python> versapad_mcp_server.py`).
Nutzt MCP-SDK v2 (Paket `mcp`, Klasse `mcp.server.mcpserver.MCPServer`
**nicht** `FastMCP` aus `mcp.server.fastmcp`, das existiert in dieser
SDK-Version nicht mehr, wurde umbenannt). `@mcp.tool()`-dekorierte
Funktionen bleiben direkt aufrufbar (kein `.fn`-Unterschied wie bei
älteren FastMCP-Versionen). Tool-Liste: siehe README oder
`MCP_INFO_TEXT` in `desktop_viewer.py`.
Vollständige Modulübersicht mit Zeilenreferenzen bei Bedarf direkt im Code
nachschlagen — die Dateien sind klein genug, dass eine separate
`docs/current-architecture.md` hier keinen Mehrwert hätte (siehe
Dokumentation und Verifikation unten für die Größeneinschätzung).
## Kritische Domänenregeln
- Geometrie: `index = spalte*5 + reihe`, Reihe 0 = oben, Reihe 4 = unten
(Firmware-Reihenfolge). Nicht raten, nicht neu herleiten.
- Encoder 0 `sw` ist auf allen 3 Profilen der Profilwechsel — nicht ohne
Rücksprache mit dem User ändern.
- Makros sind eine EINE globale 32-Slot-Tabelle, nicht pro Profil. Slot 0-19
= MX-Button-Index, Slot 20-31 = `20 + enc*3 + act_idx`. Zwei Profile, die
denselben Slot referenzieren, spielen dieselben Schritte ab.
- Ein Makro-Schritt mit `keycode=0` beendet die Sequenz (Firmware-Konvention)
— keine Lücken vor dem letzten belegten Schritt lassen.
- Makro-Schritte erlauben nur Strg/Shift/Alt als Modifier, kein Win (passend
zum Original-`ActionDialog.cs`-Verhalten).
- Profilnamen leben NUR lokal in `versapad_config_all.json`
(`profile_names`) — die Firmware-Structs haben keinen Platz für einen
String (Header exakt 32B, jedes Profil exakt 236B, alles verplant). Sie
landen nie aufs Board, egal welcher Schreibpfad benutzt wird.
- Der COM-Port ist exklusiv. Live-Sync und Programmiermodus schalten sich
gegenseitig aus (ein `VersaPadLink` kann nicht von zwei Konsumenten
gleichzeitig genutzt werden); VersaGUI läuft als Tray-App dauerhaft im
Hintergrund weiter, auch wenn nur ihr Konfigurationsfenster geschlossen
wird — für Parallelbetrieb mit diesem Tool muss sie über ihr eigenes
Tray-Menü ("Beenden") wirklich beendet werden.
- Programmiermodus-Änderungen werden bei jeder Bearbeitung automatisch in
`versapad_config_all.json` gespeichert (nicht erst bei explizitem
"Datei speichern"). Der Nur-Lese-Modus bevorzugt dieselbe Datei, falls
vorhanden, und fällt sonst auf die klassischen `versapad_config{1,2,3}.json`
zurück — beide Ansichten müssen dieselbe Quelle zeigen, sonst wirkt eine
Bearbeitung "verschwunden".
- **Bug behoben 2026-08-07:** `_on_toggle_editing()` initialisierte
`self.combined` beim ersten Aktivieren des Programmiermodus mit
`vcomb.default_combined()` — das seedet ALLE 3 Profile aus den alten
Einzel-JSONs `versapad_config{1,2,3}.json`, nicht aus der aktuellen
`versapad_config_all.json` oder vom Board. Ein Klick auf "Zum Board
übertragen" hat dadurch beim Testen alle 3 Profile auf einen veralteten
Stand zurückgesetzt, obwohl nur ein Profil-Tab sichtbar bearbeitet wurde —
der Schaden an den anderen beiden Profilen blieb unbemerkt, bis explizit
jedes Profil einzeln gegengelesen wurde. Fix: lädt jetzt zuerst
`vcomb.DEFAULT_PATH`, fällt nur bei fehlender/kaputter Datei auf
`default_combined()` zurück. Bei jedem "komisches Layout"-Report hier immer
ALLE 3 Profile prüfen, nicht nur das gemeldete.
- HID-Tasten-Auswahl im Programmiermodus ist ein Dropdown, kein
Tastendruck-Capture (bewusst — kein WinAPI-Hook, um keinen AV-Fehlalarm
wie bei den Fensterverstecktricks in anderen Projekten zu riskieren).
- Zeichentasten-Labels zeigen eine US-Layout-Näherung, nicht das tatsächlich
aktive Windows-Tastaturlayout (die echte VersaGUI löst das über
`GetKeyNameText()`, das bilden wir ohne WinAPI-Call nicht nach).
- Tk-Aufrufe (`self.after()`, Widget-Konfiguration) NIE direkt aus einem
Fremdthread (Serial-Thread, pystray-Thread) — hat in einer früheren
Version einen stillen Absturz verursacht. Threads legen Ergebnisse nur in
eine `queue.Queue`, der Main-Thread holt sie per `after()`-Polling ab.
- `.exe` (PyInstaller) läuft NICHT vom Netzlaufwerk aus (`Z:\Git\...`,
SMB-Share) — Windows blockiert das Nachladen der `_internal`-DLLs von
einem Netzwerkpfad ohne jede Fehlermeldung. Bauen scheitert dort zusätzlich
an Tcl/Tk-`tzdata`-Pfadlängen. `build_and_deploy.ps1` kopiert den
Quellcode deshalb zuerst nach `%TEMP%`, baut nur dort, deployt nach
`%LOCALAPPDATA%`.
- `--onedir`, nicht `--onefile` beim PyInstaller-Build — Single-File-Bundles
lösen öfter AV-Fehlalarme aus (sehen strukturell wie ein Packer aus).
## Existing-Codebase-Regel
Es gibt bereits eine Codebasis mit validierter, gegen die echte Firmware
getesteter Logik (Binärformat, CRC, Protokoll). Nicht blind neu raten oder
umschreiben. Vor größeren Änderungen am Binärformat/Protokoll immer gegen
die Firmware- und GUI-Quellen abgleichen, nicht aus dem Gedächtnis
rekonstruieren:
- `VersaGUI/src/ActionDialog.cs` (HidKeyName, s_consumer, Modifier-Bits)
- `VersaGUI/src/Protocol.cs` (Paket-IDs, Chunk-Größen)
- `VersaMCU/src/config/nvm_config.h` + `.cpp` (SDeviceConfig-Layout, CRC)
- `VersaMCU/src/config/action.h` (SAction, ActionType-Enum-Werte)
- `VersaMCU/src/config/macro_config.h` + `.cpp` (SMacroTable-Layout)
- `VersaMCU/src/CButton.h` (LEDAnim-Enum-Werte)
- `VersaMCU/src/CMainController.cpp` (welche Commands die Firmware
*tatsächlich* behandelt — `Protocol.cs` definiert mehr Konstanten als
zwingend implementiert sind, immer hier gegenchecken)
Frühere falsche Annahme, die hier stand: Makros seien nur per SWD/JTAG
schreibbar. Falsch — `USB_CMD_MACRO_BEGIN/DATA/COMMIT` in
`CMainController.cpp` sind normal über USB implementiert. Korrigiert, auch
im `versapad`-Skill (`~/.claude/skills/versapad/SKILL.md`).
## Implementierungsdisziplin
In Phasen arbeiten, nicht mehrere unabhängige Features in einem Rutsch ohne
Zwischenverifikation bauen. Vor jeder Änderung am Binärformat/Protokoll:
gegen ein echtes Board testen (read → unpack → pack → Vergleich auf
Byte-Identität), nicht nur gegen Beispieldaten. Vor jedem Schreibvorgang
aufs Board: erst mit unveränderten Daten testen (Identity-Write), bevor
echte Änderungen geschrieben werden.
## Naming
Code-Identifier englisch (Python-Konvention: `pack_config`, `read_macros`,
`ActionEditDialog`). UI-Text, Kommentare und Docstrings deutsch (Projekt-
und User-Konvention). Domänenbegriffe aus der Firmware direkt übernehmen,
nicht neu erfinden: `profile`, `action`, `led`, `slot`, `macro`, `encoder`,
`chunk`. Keine generischen Namen wie `data`/`item`/`entry`, wo eine
Bedeutung existiert — Ausnahme: `data` als Feldname ist durch die Firmware
selbst vorgegeben (`SAction.data`), dort beibehalten statt umzubenennen.
## Deferred Work
- Volle `docs/`-Baumstruktur (siehe Dokumentation und Verifikation unten —
Projektgröße rechtfertigt das aktuell nicht, kein DB-/API-Dienst)
- Board-seitiges Umschalten des aktiven Profils per Button in der GUI —
explizit vom User abgelehnt ("lass uns weg"), Live-Sync bleibt read-only
- Profilnamen aufs Board schreiben — technisch unmöglich (kein Platz im
Firmware-Struct), bleibt lokal
- Tastendruck-Capture statt Dropdown im Programmiermodus — bewusst
vermieden (WinAPI-Hook-Risiko)
- Hintergrund-Thread für "Vom Board laden"/"Zum Board übertragen" — laufen
aktuell synchron im UI-Thread (kurzzeitiges Einfrieren möglich)
- Vorgefertigte `.exe` im Repo/als Release-Asset — bewusst nicht committet
(Build-Artefakt), Anleitung zum Selbstbauen steht in `README.md`
Nicht an diesen Punkten arbeiten, ohne dass der User es explizit anfragt.
## Dokumentation und Verifikation
- `README.md` ist der Einstiegspunkt (Installation, Nutzung, Architektur-
Überblick).
- `AGENTS.md` (diese Datei) ist die agentenseitige Quelle der Wahrheit für
Domänenregeln und Architekturgrenzen — jede Session aktualisieren, die
daran etwas ändert oder etwas Wichtiges lernt.
- Größeneinschätzung nach Projekt-Dokumentationsstandard: kleines/mittleres
Tool ohne eigene Datenbank und ohne persistenten API-Dienst (der
Browser-Server ist ein einfacher lokaler Lese-Viewer, kein
Mehrbenutzer-Backend) → `README.md` + `AGENTS.md` sind Pflicht und
vorhanden, ein voller `docs/`-Baum ist nicht angemessen.
Prüfungen vor einem Commit an Binärformat/Protokoll:
```bash
python -m py_compile *.py
```
Danach ein Live-Testskript gegen ein angeschlossenes Board laufen lassen
(read → unpack → pack → Bytevergleich, siehe Existing-Codebase-Regel) —
es gibt keine automatisierten Unit-Tests dafür, die Verifikation läuft
manuell/interaktiv pro Session.
Committen: prägnante Commit-Message je abgeschlossenem, verifiziertem
Arbeitspaket. Nach jedem Push: alle bekannten Remotes prüfen (`origin` auf
GitHub, `jappel` auf git.jappel.io) — beide müssen synchron bleiben, siehe
Speicher-Notiz "Multi-Remote-Repos synchron halten".
**PR-Erstellung auf git.jappel.io per API/curl mit Access-Token wird vom
Bash-Classifier geblockt** (Auto-Mode, gilt auch für `git credential fill`),
siehe Speicher-Notiz "Bash-Klassifikator blockt Credential/Auth-Schreibzugriffe".
Branch pushen geht (nutzt den Git-eigenen Credential-Helper, kein Token im
Klartext im Bash-Aufruf), den fertigen PR muss der User über den von Forgejo
nach dem Push ausgegebenen Compare-Link selbst anlegen (oder Claude einen
Token geben, der dann NICHT wiederverwendbar im Bash-Aufruf landen darf,
sondern nur für den einen `curl`-Call — auch das kann der Classifier trotzdem
blocken, dann bleibt nur der manuelle Link).