VersaMCU/bootloader/README.md
Julian Appel 33d9e85992 Fold bootloader documentation into the main doc/ index
Adds doc/10_usb_bootloader.md as the primary reference for the UF2
bootloader (memory layout, key-based boot entry, build/flash steps,
hardware test findings, known limitations), following the existing
numbered-doc convention. Updates doc/INDEX.md, doc/09_known_limitations.md
(bootloader is no longer "not supported", just scoped), and
doc/08_development.md accordingly.

Removes bootloader/TESTING.md (its findings now live in
doc/10_usb_bootloader.md) and trims bootloader/README.md down to what
belongs with that subproject specifically: upstream attribution/license
and local build/flash commands, plus the OpenOCD manual-flashing
warning since that's implementation-specific detail that would clutter
the higher-level doc.

Updates the top-level README.md (feature table, hardware table,
quickstart, project tree, doc links) to reflect USB flashing as a
supported path alongside SWD.

Co-Authored-By: Claude Sonnet 5 <noreply@anthropic.com>
2026-08-05 22:49:56 +02:00

70 lines
3.3 KiB
Markdown

# VersaMCU UF2-Bootloader
USB-Bootloader für das VersaPad-v2-Makropad. Wird per Atmel-ICE/SWD einmalig
auf den ATSAMD21G17D geflasht und belegt `0x0000..0x1FFF` (8 KiB). Danach
lässt sich die App-Firmware ohne SWD über USB aktualisieren.
Speicherlayout, Bootloader-Aktivierung, Bedienung und Hardwaretest-Ergebnisse
stehen in [`../doc/10_usb_bootloader.md`](../doc/10_usb_bootloader.md). Diese
Datei beschreibt nur das Bootloader-Unterprojekt selbst.
## Herkunft
Abgeleitet und stark eingekürzt aus
[microsoft/uf2-samdx1](https://github.com/microsoft/uf2-samdx1) (MIT-Lizenz,
siehe [`LICENSE-uf2-samdx1`](LICENSE-uf2-samdx1)). Übernommen wurden nur die
SAMD21-Bootloader-Sourcen (`src/`, `inc/`), die zugehörigen CMSIS-/ASF-Header
für genau den `SAMD21G17A`-Chip (`lib/`) sowie das Linkerskript, angepasst auf
den 128-KiB-Flash/16-KiB-RAM-Chip auf diesem Board (Original-Vorlagen zielen
auf 256-KiB-Chips wie den SAMD21G18A). Board-Vorlage war `boards/gemma_m0`
aus dem Original-Repo (crystalless, gleiche USB_VID wie unser Board).
Nicht übernommen: SAMD51/SAME54-Support, der Bootloader-Selbstupdate-Pfad
(`selfmain.c`, `sketch.cpp`, das `python2`-Tooling `uf2conv.py`/`gendata.py`)
und das Node-/Makefile-basierte Build-System — stattdessen ein eigenständiges
PlatformIO-Environment, damit dasselbe Tooling wie für die App-Firmware
ausreicht.
Für die App-Seite (nicht diesen Bootloader-Build) gibt es unter
[`../uf2conv.py`](../uf2conv.py) eine eigene, minimale Python-3-Neuimplemen-
tierung des `.bin``.uf2`-Konverters (kein Upstream-Code, passendes
Blockformat zu `inc/uf2format.h`), eingebunden über
[`../upload_uf2.py`](../upload_uf2.py) als `env:versapad_usb`-Upload-Hook.
## Build
```bash
cd bootloader
pio run -e versapad_bootloader
```
## Flash (Atmel-ICE/SWD, einmalig, überschreibt ggf. vorhandene App-Firmware nicht,
da nur `0x0000..0x1FFF` beschrieben wird)
```bash
pio run -e versapad_bootloader --target upload
```
## Achtung bei manuellem SWD-Flashen von Bootloader UND App
`upload_openocd.py` (App, `env:versapad`) und der Bootloader-Upload (oben)
sind sicher, weil sie jeweils nur ihren eigenen Bereich anfassen. **Beim
manuellen Debuggen über OpenOCD-Kommandozeile aber Vorsicht:**
`openocd -c "program datei.elf verify"` **ohne explizite Zieladresse** hat
sich in dieser Kombination aus OpenOCD-Version/CMSIS-DAP-Adapter/Target-Skript
als unzuverlässig erwiesen — statt die im ELF hinterlegten Sektionsadressen
(`0x2000` für die App) zu nutzen, landeten die rohen Datei-Bytes teils direkt
ab Flash-Adresse `0x0000` und haben damit den frisch geschriebenen Bootloader
sofort wieder überschrieben (bestätigt am 2026-08-05: Byte 0 an Adresse
`0x0000` war `0x7f`, der Beginn der ELF-Magic `\x7fELF` — die rohe Datei, kein
Firmware-Code). Passierte zuverlässig, wenn Bootloader- und App-Flash im
selben OpenOCD-Aufruf kombiniert wurden.
**Regel für manuelles SWD-Flashen beider Bereiche:** immer die `.bin`-Datei
verwenden (nie `.elf`) und die Zieladresse **immer explizit angeben**
(`program firmware.bin 0x0 verify` für den Bootloader,
`program firmware.bin 0x2000 verify` für die App), und Bootloader- und
App-Schreibvorgang **in getrennten OpenOCD-Aufrufen**, nicht in einer
gemeinsamen `-c`-Kommandokette. Im Zweifel danach mit `dump_image` in einer
frischen, unabhängigen Sitzung verifizieren.