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leistungsbilanz-ts/docs/current-architecture.md

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# Aktuelle Systemarchitektur
## Status und unterstützter Pfad
Der unterstützte Editor ist Circuit-First:
`Project → DistributionBoard → CircuitList → CircuitSection → Circuit → CircuitDeviceRow`
Ein Stromkreis ist nicht dasselbe wie eine Gerätezeile. BMK, Schutz- und Kabeldaten
gehören zum Stromkreis; Last-, Raum- und Kategoriedaten gehören zur Gerätezeile.
Die frühere Consumer-Oberfläche und ihre API sind entfernt. Die Tabelle
`consumers` sowie Mappings und Reports bleiben ausschließlich erhalten, damit
ältere Datenbanken über den expliziten Upgrade-Befehl migriert und geprüft werden
können.
## Laufzeit
```text
Browser :3001
Next.js App Router ── /api/* Rewrite ──▶ Express API :3000
Repository / Transaktion
data/leistungsbilanz.db (SQLite)
```
Im Docker-Entwicklungssetup laufen Frontend und API in getrennten Containern. Das
Frontend leitet `/api/*` über `API_INTERNAL_URL` an die API weiter. Die Datenbank
liegt über einen Host-Mount außerhalb des Containers.
## Wichtige Einstiegspunkte
- `src/app/projects/page.tsx` Projektliste und globale Gerätebibliothek
- `src/app/projects/[projectId]/page.tsx` Projektstammdaten, Verteilungen,
Räume und Projektgeräte
- `src/app/projects/[projectId]/circuit-lists/[circuitListId]/tree-edit/page.tsx`
unterstützte Editorroute
- `src/frontend/components/circuit-tree-editor.tsx` Editorzustand,
Befehlsausführung, Drag-and-drop und der schrittweise Historien-Cutover
- `src/frontend/components/circuit-grid-*.ts` reine Grid-Projektion,
Zellbesitz, Einfügen und Sicherheitsregeln
- `src/frontend/utils/api.ts` typisierte Frontend-API-Aufrufe
- `src/server/index.ts` und `src/server/routes/` API-Komposition
- `src/domain/services/` fachliche Command- und Synchronisierungsregeln
- `src/server/composition/` Verdrahtung fachlicher Services mit konkreten
SQLite-Repositories
- `src/db/repositories/` Abfragen, Persistenzmapper und Transaktionsadapter
- `src/db/schema/` und `src/db/migrations/` SQLite-Schema und Migrationen
## Daten- und Befehlsfluss
1. Das Grid projiziert den geladenen Circuit-Tree in sichtbare Zeilen.
2. Eine Benutzeraktion wird im Frontend validiert und als API-Befehl gesendet.
3. Controller validieren Requestdaten mit Zod.
4. Domain-Services prüfen fachliche Regeln wie BMK-Eindeutigkeit,
Abschnittszuordnung und Reserveverhalten.
5. Repositories schreiben Daten. Kritische Mehrfachschreibvorgänge besitzen
explizite SQLite-Transaktionsadapter mit Commit-/Rollback-Integrationstests.
6. Das Frontend lädt den Circuit-Tree neu und stellt Auswahl beziehungsweise
Viewport soweit möglich wieder her.
Der Editor besitzt keinen sitzungslokalen Undo-/Redo-Stapel mehr. Beim initialen
Laden und nach jedem Tree-Reload liest er den persistenten History-Status und
gleicht dessen Revision mit `currentRevision` des Trees ab. Das Datenmodell
besitzt einen projektbezogenen Revisionszähler sowie getrennte Revision-/Change-Set-
Tabellen. Eine direkt getestete Persistence-Funktion schreibt diese
Historienmetadaten innerhalb der zentralen Command-Transaktion optimistisch und
atomar fort. Vorwärts- und Rückwärtskommandos besitzen einen
versionierten, JSON-sicheren Umschlag; Typ und Payload können dadurch nach
einem Neustart verlustfrei rekonstruiert werden. Alle aktuell unterstützten
Circuit-, Gerätezeilen-, Projektgeräte-, Projektstruktur- und
Projekteinstellungsänderungen
verwenden typisierte Command-Stores, die Fachänderung, automatisch erzeugtes
inverses Kommando, Revision und Historienstapel gemeinsam committen
beziehungsweise zurückrollen.
Gerätezeilen-Kommandos bewahren dabei auch lokale ProjectDevice-Overrides und
prüfen Projektzugehörigkeit von Verknüpfungen und Räumen. Projektweite,
persistente Undo-/Redo-Stacks verwalten die zulässige LIFO-Reihenfolge und
verwerfen den Redo-Zweig bei einem neuen Benutzerkommando. Ihr Status ist über
`GET /api/projects/:projectId/history` lesbar. Die unveränderliche,
absteigend paginierte Revisions-Timeline ist ohne Befehls-Payloads über
`GET /api/projects/:projectId/history/revisions` lesbar. Ein zentraler
Dispatcher führt die nachfolgend beschriebenen typisierten Kommandos über
öffentliche Command-, Undo- und Redo-Endpunkte aus.
Alle unterstützten Runtime-Project-Command-Stores einschließlich der
vollständigen Snapshot-Wiederherstellung verwenden dabei
`project-command-transaction.persistence.ts` als gemeinsame äußere
Transaktionsgrenze. Sie führt Fachänderung, Revisions-Append und
History-Transition in fester Reihenfolge innerhalb derselben SQLite-Transaktion
aus. Für CircuitDeviceRow-Feldänderungen übernimmt eine typisierte Variante den
während der Fachänderung um Override-Metadaten ergänzten Forward-Command. Die
fachlichen Validierungs-, Forward- und Inversenregeln bleiben im jeweiligen
Store.
Die Low-Level-Funktion `appendProjectRevision` bleibt ein internes Detail dieser
Persistenzgrenze und wird direkt mit einer realen SQLite-Transaktion getestet.
Ein eigenständiges Runtime-Revisions-Repository existiert nicht.
`ProjectDeviceSyncService` und `CircuitNumberingService` kennen nur schmale,
fachlich benannte Reader-Interfaces. Ihre SQLite-Repositories werden
ausschließlich in `src/server/composition/` erzeugt und injiziert.
Auch die allgemeinen Projekt-, Geräte-, Raum-, Geschoss- und Circuit-
Repositories verlangen einen expliziten `AppDatabase`-Kontext. Ihre
Anwendungsinstanzen werden zentral in
`src/server/composition/application-repositories.ts` erzeugt; Controller
importieren weder den globalen SQLite-Client noch konkrete Repository-Klassen.
`circuit-device-row.insert` und `circuit-device-row.delete` sind atomare
Strukturkommandos. Beim Löschen wird die vollständige Zeile im inversen
Kommando gesichert, sodass Undo dieselbe UUID und alle Fachwerte wiederherstellt.
`circuit.insert` und `circuit.delete` behandeln einen
Stromkreis mit null, einer oder mehreren Gerätezeilen als vollständigen Block.
Undo bewahrt dabei sämtliche Circuit-/Row-UUIDs und ändert keine
Betriebsmittelkennzeichen. Bestehende Circuit- und Gerätezeilen-Zelländerungen
sowie eigenständiges Einfügen und Löschen verwendet das Grid bereits über die
öffentliche Command-Grenze. Neue Circuits und Gerätezeilen erhalten ihre stabile
UUID vor dem Command; Löschen und Undo bewahren diese Identität. Der Tree liefert
dazu `currentRevision`; Undo/Redo für diese Aktionen läuft über die projektweite
Serverhistorie. Direkte Feld-PATCH-, Struktur-POST-, Move-, Circuit- und
Gerätezeilen-DELETE-Endpunkte sind entfernt. Gerätezeilen-Moves,
Stromkreis-Reorders und die explizite Neunummerierung im Grid verwenden die
persistenten Kommandos. Die Toolbar leitet ihre Undo-/Redo-Verfügbarkeit direkt
aus den serverseitigen Stack-Tiefen ab, sodass ein Reload die Bedienbarkeit
nicht unterbricht.
Benannte logische Projektstände werden in `project_snapshots` getrennt von
Datenbank-Backups gespeichert. `POST /api/projects/:projectId/snapshots`
erzeugt bei passender erwarteter Revision transaktional einen vollständigen,
schema-versionierten Projektzustand mit SHA-256-Prüfwert. Enthalten sind
Projekteinstellungen, Verteiler, Stromkreislisten, Bereiche, Stromkreise und
Gerätezeilen sowie Projektgeräte, Geschosse und Räume. Globale Geräte,
Legacy-Consumer und Migrationsberichte sind nicht Teil des Projekt-Snapshots.
Create/List verändern weder Projektrevision noch Undo-/Redo-Stapel.
`kind` unterscheidet benannte und automatische Stände. Die zentrale
Revisionspersistenz erzeugt nach jeweils 25 weiteren Projektänderungen
transaktional einen automatischen Stand. Pro Projekt bleiben die neuesten 12
automatischen Stände erhalten; ältere automatische Stände werden in derselben
Transaktion entfernt. Benannte Stände und die unveränderliche Revisionshistorie
sind von dieser Aufbewahrung ausdrücklich ausgeschlossen.
`POST /api/projects/:projectId/snapshots/:snapshotId/restore` prüft Payload,
Prüfsumme, erwartete Revision und den unmittelbar zuvor gelesenen
Projektzustand. Der Restore ersetzt alle unterstützten Projektdaten in einer
Transaktion und schreibt dabei eine neue Revision mit Quelle `restore` sowie
ein vollständiges inverses Kommando. Undo und Redo können deshalb auch einen
Restore nach einem Neustart exakt zurücknehmen oder wiederholen. Kompatible
Upgrade-only-Verknüpfungen und Migrationsnachweise bleiben erhalten, obwohl sie
nicht Bestandteil des logischen Snapshots sind.
Die Projektseite bindet diese APIs in einem einklappbaren Bereich
„Versionen und Sicherungspunkte“ ein. Dort können Benutzer Sicherungspunkte
benennen, jeden aufgeführten benannten oder automatischen Stand nach
expliziter Bestätigung wiederherstellen und die paginierte Revisions-Timeline
mit deutschen Quellen- und Änderungsbezeichnungen lesen. Die Snapshot-Liste
ordnet jede positive `sourceRevision` serverseitig ihren unveränderlichen
Revisionsmetadaten zu. Dadurch zeigt auch ein älterer automatischer Stand die
auslösende Änderung, ohne eine zweite frei formulierte Beschreibung zu
speichern oder von den zuletzt paginiert geladenen Timeline-Einträgen
abzuhängen. Revision null wird als Projektstart dargestellt.
Projektweites Rückgängig/Wiederholen bleibt im Kopf dieses Bereichs auch im
eingeklappten Zustand erreichbar. Die Verfügbarkeit stammt direkt aus den
persistierten Server-Stacks; nach einer Historienaktion oder einem Restore lädt
die Seite sämtliche Projektdaten neu.
`circuit-device-row.move` verschiebt oder sortiert eine oder mehrere Zeilen
zwischen vorhandenen Stromkreisen derselben Liste. Erwartete und neue
Stromkreis-/Sortierpositionen machen Forward und Inverse deterministisch;
Reservewerte aller beteiligten Stromkreise werden atomar neu abgeleitet. Das
Kompositkommando `circuit-device-row.move-with-new-circuit` bildet auch das
Verschieben auf einen freien Platz ab: Ein Zielstromkreis mit stabiler UUID und
BMK wird zusammen mit allen Zeilenbewegungen erzeugt. Undo stellt die exakten
Quellpositionen wieder her und löscht den erzeugten Stromkreis nur, wenn dessen
Felder und vollständiger Zeilenbestand unverändert sind.
Der Editor erzeugt die vollständigen Move-Zuweisungen aus dem geladenen Tree,
vergibt für neue Ziele vor dem Kommando eine stabile UUID und führt das
Toolbar-Undo/Redo über die projektweite Historie aus.
Die Projektgerätepalette belegt keine permanente Layoutspalte mehr. Sie wird
über die Editor-Toolbar als überlagernder Drawer geöffnet, während das
Stromkreis-Grid standardmäßig die gesamte verfügbare Breite nutzt. Auswahl,
Schnelleinfügen und die vorhandenen Drag-and-drop-Payloads bleiben im Drawer
unverändert verfügbar; während eines aktiven Projektgeräte-Drags kann er nicht
geschlossen werden. Der Drawer liegt am rechten Fensterrand und verdeckt damit
nicht die führenden BMK- und Anzeigenamenspalten. Das Grid zeigt Geräte- und
Stromkreisleistungen in einer gemeinsamen Spalte `Gesamtsumme`: Gerätezeilen
verwenden `rowTotalPower`, Stromkreis-Sammelzeilen `circuitTotalPower`.
Zahlen werden ausschließlich für die Anzeige deutsch und begrenzt formatiert;
gespeicherte Werte und Bearbeitungsentwürfe behalten ihre volle Genauigkeit.
Jeder Abschnitt liefert und zeigt seine aufsummierte Stromkreisleistung. Die
Stromkreisliste zeigt außerdem die ungefilterte Gesamtleistung des Verteilers,
den am Verteiler gespeicherten Gleichzeitigkeitsfaktor und die daraus
abgeleitete Gesamtleistung unter Berücksichtigung dieses Faktors. Sortierung
und Filter verändern diese fachlichen Summen nicht.
Reihenfolge und Sichtbarkeit der Grid-Spalten sind reine UI-Präferenzen. Sie
werden im Browser unter einem projektspezifischen Schlüssel gespeichert und
deshalb beim Wechsel zwischen Verteilern desselben Projekts wiederverwendet,
ohne Projektrevisionen oder fachliche Snapshots zu erzeugen.
`circuit.reorder-section` speichert die erwartete und neue Sortierposition
jedes Stromkreises eines vollständigen Abschnitts. Forward, Undo und Redo
ändern ausschließlich `sortOrder`; Stromkreisblöcke, Gerätezeilen und BMKs
bleiben unverändert. `circuit.renumber-section` bildet die getrennte,
ausdrücklich ausgelöste Neunummerierung ab. Es speichert alle erwarteten und
neuen BMKs des Abschnitts, löst Tauschkollisionen über temporäre Werte und
ändert weder Sortierung noch Gerätezeilen.
Die Bereichsaktion erzeugt die vollständigen erwarteten und neuen BMKs aus
Präfix und aktueller Stromkreisreihenfolge und verwendet das persistente
Kommando für Toolbar-Undo/Redo. Die früheren direkten Renumber- und
Identifier-Restore-Endpunkte sowie ihr separater Transaktionsadapter sind
entfernt.
Drag-and-drop verwendet `circuit.reorder-section`. Die explizite Übernahme
einer sortierten Ansicht verwendet `circuit.reorder-sections`, damit alle
betroffenen Bereiche in einer Transaktion und als ein Undo-Schritt gespeichert
werden. Direkte Reorder-Endpunkte existieren nicht mehr.
`project-device.sync-rows` persistiert Synchronisierung, Trennen und erneutes
Verknüpfen als atomaren Mehrzeilen-Command. Jede betroffene Zeile enthält den
vollständigen erwarteten und neuen Stand aller synchronisierbaren Felder,
einschließlich ProjectDevice-Verknüpfung und lokaler Override-Metadaten. Damit
werden stille Überschreibungen veralteter Zeilen verhindert und Undo/Redo stellt
exakt die vorherigen lokalen Werte wieder her. Die Synchronisieren- und
Trennen-Endpunkte sowie die Projektseite verwenden diesen Command mit
optimistischer Revisionsprüfung. Rückgängig/Wiederholen erfolgt dort
einheitlich über die persistente projektweite Historie; der frühere
sitzungslokale Spezial-Undo und separate direkte Restore-/Reconnect-Schreibwege
existieren nicht mehr.
`project-device.update` versioniert Änderungen an den kanonischen
Projektgerätefeldern unabhängig davon. Der Store erzeugt die Inverse aus dem
gespeicherten Gerät und schreibt Geräteänderung, Revision und Historienstapel
atomar. Verknüpfte Stromkreiszeilen werden dabei bewusst nicht automatisch
synchronisiert. Der ProjectDevice-`PUT`-Endpunkt und die Projektseite verwenden
diesen Command mit optimistischer Revisionsprüfung.
`project-device.insert` und `project-device.delete` versionieren außerdem den
Lebenszyklus eines Projektgeräts mit stabiler UUID. Beim Löschen speichert das
inverse Insert den vollständigen Gerätestand sowie vollständige, nach dem
Löschen erwartete Snapshots aller zuvor verknüpften Gerätezeilen. Undo setzt
die Links nur zurück, wenn diese Zeilen weiterhin zum Projekt gehören,
unverknüpft und vollständig unverändert sind. Gerät, Linkänderungen, Revision
und Historienstapel teilen dieselbe Transaktion. Create, Import aus der globalen
Gerätebibliothek und Delete laufen über dieselbe Command-Grenze; ihre Antworten
liefern Gerät und aktualisierten Historienstand an die Projektseite zurück.
`project.update-settings` versioniert Projektname, interne und externe
Projektnummer, Bauherr, Beschreibung, beide Standardspannungen sowie die im
Projekt freigeschalteten Verteiler-Netzarten als eine atomare Änderung. Der
Systemkatalog besteht aus `AV`, `SV`, `EV`, `USV`, `MSR` und `SiBe`; mindestens
eine Netzart muss aktiv bleiben und eine bereits von einer Verteilung
verwendete Netzart kann nicht deaktiviert werden. Die Projektseite bearbeitet diese Angaben in einem
beschrifteten Einstellungsmodal statt in einer permanenten Formularkarte. Der
Store leitet das inverse Kommando aus dem gespeicherten Projekt ab und schreibt
Werte, Revision und Historienstapel gemeinsam. `PUT /api/projects/:projectId`
verlangt deshalb `expectedRevision`, liefert Projekt plus aktualisierten
Historienstand und besitzt keinen separaten direkten Settings-Schreibweg mehr.
Kommando- und Snapshot-Versionen vor dieser Erweiterung bleiben les- und
ausführbar; fehlende Metadaten werden dabei als `null` behandelt.
Die Projektseite zeigt Verteilungen, Etagen und Räume als kompakte
Bestandsübersichten; ihre versionierten Erstellwege öffnen beschriftete Modals
statt dauerhafter Eingabezeilen. Projektgeräte werden als durchsuchbare,
fünfspaltige Übersicht dargestellt. Manuelle Anlage, Übernahme aus der globalen
Bibliothek und vollständige Bearbeitung erfolgen in einem gemeinsamen Modal.
Die anschließende Vorschau verknüpfter Stromkreiszeilen bleibt davon getrennt,
damit Änderungen weiterhin niemals still synchronisiert werden.
`GET /api/projects/:projectId/export` verpackt denselben vollständigen
Projektzustand in ein portables, format- und schema-versioniertes JSON-Dokument
mit SHA-256-Prüfsumme. `POST /api/projects/:projectId/import` prüft Format,
Snapshot-Relationen und Prüfsumme vor jedem Schreibzugriff. Der Modus `replace`
läuft über `project.restore-state` und ist dadurch eine atomare, dauerhaft
rückgängig machbare Projektrevision. Der Modus `duplicate` ordnet Projekt-,
Struktur-, Geräte-, Raum-, Stromkreis- und Gerätezeilen-UUIDs vollständig neu
zu und legt die Kopie mit Revision `0` in einer Transaktion an. Upgrade-only-
Consumer-Verweise werden nicht in die Kopie übernommen; fachliche Verknüpfungen
innerhalb des unterstützten Laufzeitmodells bleiben erhalten. Die
Projektübersicht verwendet dafür den separaten Collection-Endpunkt
`POST /api/projects/import`, der ausschließlich eine neue Kopie anlegt und
deshalb weder eine bestehende Projekt-ID noch `expectedRevision` annimmt. Das
Ersetzen eines Projekts bleibt auf dessen Einstellungsmodal und den
projektgebundenen Endpunkt beschränkt.
`distribution-board.insert` versioniert die Anlage einer Verteilung als einen
vollständigen Block aus Verteilung, Stromkreisliste und vier Standardbereichen.
Alle UUIDs entstehen vor dem Command und bleiben über Undo/Redo stabil.
`distribution-board.delete` ist die persistierte Inverse und entfernt nur den
vollständig unveränderten, weiterhin stromkreislosen Block. Controller und
Projektseite übergeben die erwartete Projektrevision; der frühere direkte
Controller-Schreibweg ist entfernt. Verteilungen besitzen eine optionale
Etagenreferenz sowie eine Netzart aus dem Projektkatalog. Anlage und
nachträgliche Bearbeitung prüfen die Projektzugehörigkeit der Etage und die
Freigabe der Netzart in den Projekteinstellungen.
`distribution-board.update` versioniert Etage, Netzart und den
verteilerweiten Gleichzeitigkeitsfaktor gemeinsam und stellt alle Werte über
dauerhaftes Undo/Redo wieder her. Der Faktor liegt zwischen `0` und `1` und
ist für bestehende sowie neu angelegte Verteilungen standardmäßig `1`.
Snapshot-Schema 6 und der portable Projekttransfer enthalten diesen Wert;
Schema 5 und älter werden mit dem neutralen Faktor `1` hochgestuft.
Snapshot-Schema 4 enthält bereits Etage und Netzart; Schema 1/2 sowie
gespeicherte Version-1-Strukturcommands werden ohne erfundene Zuordnung
hochgestuft. Snapshot-Schema 3 wird mit allen sechs Netzarten als
Projektauswahl hochgestuft.
`project-floor.insert` und `project-room.insert` versionieren die Anlage von
Geschossen und Räumen mit stabilen UUIDs. Die vollständigen Datensätze bilden
jeweils die persistierte Inverse für Undo/Redo. Ein Geschoss wird durch Undo nur
entfernt, solange ihm weder ein Raum noch eine Verteilung zugeordnet wurde. Ein
Raum wird nur entfernt,
solange weder eine CircuitDeviceRow noch ein aufbewahrter Upgrade-Datensatz auf
ihn verweist. Beide POST-Endpunkte verlangen `expectedRevision`, liefern den
aktualisierten Historienstand und besitzen keinen direkten Create-Schreibweg
mehr.
## Projektgeräte
`ProjectDevice` verwendet ausschließlich die kanonischen Circuit-First-Felder:
`phaseType`, `powerPerUnit`, `simultaneityFactor`, `cosPhi`, `remark` sowie
optionale technische und kategorisierende Felder.
Beim Einfügen entsteht eine verknüpfte `CircuitDeviceRow`. Der Anzeigename wird
kopiert, aber nicht still synchronisiert. Spätere Änderungen am Projektgerät
werden als Diff angezeigt und nur für ausdrücklich gewählte Felder und Zeilen
übernommen.
Die globale Gerätebibliothek ist ein einfacher, datenbankweiter Vorlagenbestand.
Kopieren in ein Projekt erzeugt ein eigenständiges Projektgerät.
## Persistenz und Migration
- SQLite ist die aktuell unterstützte Datenbank.
- Fremdschlüssel werden für jeden Datenbankkontext aktiviert.
- `npm run db:migrate` wendet Drizzle-Migrationen an.
- `npm run db:verify:circuit-schema` prüft erforderliche und entfernte Spalten.
- `npm run db:backup` erzeugt ein konsistentes und verifiziertes Online-Backup.
- `npm run typecheck:scripts` prüft alle TypeScript-Wartungs- und
Upgrade-Skripte mit ihren Anwendungspfaden, ohne Code zu erzeugen.
- Angewendete Migrationen werden niemals nachträglich verändert.
- `db:migrate:legacy-consumers` ist Upgrade-Werkzeug, kein Anwendungspfad.
Der fachliche Migrationsdienst kennt nur schmale Reader-/Store-Ports unter
`src/domain/ports`; konkrete SQLite-Repositories werden ausschließlich im
CLI-Skript zusammengesetzt.
- Allgemeine Circuit-, Gerätezeilen-, CircuitList- und DistributionBoard-
Repositories stellen im Anwendungspfad nur noch benötigte Leseabfragen bereit.
Fachliche Schreibvorgänge liegen in den typisierten Command-Repositories;
Upgrade-Schreibvorgänge bleiben in expliziten Migrationsadaptern.
- Die vollständige Verteilungs-Testfixture liegt unter
`tests/support/distribution-board-fixture.ts` und ist kein exportierter
Produktions-Schreibweg.
PostgreSQL ist bewusst nicht implementiert. Die Domainregeln und
Transaktionsgrenzen sollen portabel bleiben; Schema und Betriebsmodell benötigen
bei einem späteren Wechsel trotzdem einen eigenen PostgreSQL-Adapter.
## Noch nicht unterstützt
- Mehrbenutzerbetrieb und Konfliktauflösung
- Revit-/CSV-/IFCGUID-Round-trip
- vollständige elektrische Dimensionierung
- Produktionsdeployment
Details: [Bekannte Einschränkungen](circuit-list-editor-known-limitations.md) und
[Zukunftsarchitektur](project-history-and-external-model-architecture.md).